Das Narrowboat entstand mit dem britischen Kanalnetz, das sich ab dem späten 18. Jahrhundert über England ausbreitete, um Kohle, Keramik und Getreide zu transportieren. Viele Schleusen waren kaum mehr als sieben Fuß breit, daher baute man die Boote lang und schmal, oft rund siebzig Fuß, und ließ sie zunächst von Pferden auf dem Treidelpfad ziehen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts lebten viele Schifferfamilien an Bord und brachten einen ganzen Haushalt in einer winzigen Heckkabine unter, mit Ofen, Klapptisch und einem quer liegenden Bett. Sie verschönerten diese kleinen Räume mit gemalten Rosen und Burgen, poliertem Messing, Tellern mit Spitzenrand und bemalten Wasserkannen – ein Stil, den Bootsleute bis heute lieben.
Der Frachtverkehr ging nach dem Zweiten Weltkrieg zurück, doch die Boote verschwanden nicht. Auf restaurierten Kanälen fahren heute Urlauber und Menschen, die an Bord leben, im Schritttempo an Feldern und Städten vorbei, mit Blumentöpfen auf dem Kabinendach und Enten, die nebenher paddeln. Bootsleute nennen den Kanal noch immer „the cut“. Dieses Klemmbaustein-Modell fängt diese gemächliche Szene ein, mit dunkelgrün-rotem Rumpf, bemalten Kabinenwänden, glänzendem Schornstein, Geranien auf dem Dach und Entenküken am Ufer.








